Die Weihnachtsgeschichte erzählt von den Kindern der St Paul’s Church

Frohe Weihnachten an alle, die hier zufällig vorbei schauen! Gerne möchte ich euch diese zauberhafte Version der Weihnachtsgeschichte empfehlen. Wirklich sehr genial umgesetzt!

Ich habe dieses Jahr das Oberuferer Christkindspiel bei uns im Dorf verpasst, da ich bei der Familie im Schwarwald war und eigentlich bin ich ja trotz römisch-katholischem Erbe nicht gerade der Weihnachtsnarr. Dennoch finde ich diese Version sehr ansprechend auf allen Ebenen!

Drink Tea for the Love of God?

Warum sollte man zur Erlangung der Gottesliebe (Bhakti) Tee trinken? Singt die britische Kapelle Kula Shaker hier möglicherweise nicht über Schwarztee, sondern über mit Psilocybin angereicherte Teemischungen? Sicher bin ich mir nicht, da der Lead-Sänger Crispian Mills als Kenner der Gaudiya Vaisnava Tradition sicherlich nicht den Standpunkt vertreten würde, dass die Einnahme psychotroper Substanzen einen authentischen Zustand der Bhakti hervorrufen kann. Möglicherweise stammt der Text aber nicht aus seiner Feder?

Im Anschluss noch ein kleiner Leckerbissen. Crispian Mills singt zwei seiner authentischeren Lieder beim New Braja Festival 2005 in Badger, Kalifornien – Shower your Love und Be Merciful.

Um Schönheit zu erkennen müssen optimale Bedingungen herrschen

Die Washington Post hat ein aussergewöhnliches Experiment durchgeführt, das zeigt, wie abgestumpft der gehetzte Mensch von heute auf dem Weg zu seiner Arbeit ist. Der amerikanische Violonist Joshua David Bell spielte in der Eingangshalle der Metrostation L’Enfant Plaza Station in der amerikanischen Hauptstadt – fast unbemerkt. Einige ganz wenige Passanten bemerkten das Genie des Musikers, wie anschliessend in Interviews herausgefunden wurde, doch die grosse Masse ignorierte das aussergewöhnliche Solokonzert, ohne es auch nur eines Blickes zu würdigen.

Aus dem sehr unterhaltsamen und anspruchsvoll verfassten Artikel der Washington Post lässt sich schliessen, dass es zwar einerseits etwas nachdenklich stimmt, dass so etwas passieren kann, doch andererseits das Verhalten der Passanten aufgrund der äusserlichen Umstände gar nicht so abwegig ist.

Da ich selbst schon Strassenmusik gemacht habe und grundsätztlich fast immer stehen bleibe, wenn ich Strassenmusikern zuhören kann, hätte ich vermutlich an diesem 12. Januar 2009, wäre ich in Washington DC gewesen, trotz Pendlerstress die Muse gefunden, Joshua Bell einigen Minuten mein Gehör zu schenken, obwohl ich zugeben muss, dass ich zuvor noch nie von diesem Violinisten gehört hatte (wieder eine Bildungslücke!?)

Hättest du Joshua Bell erkannt? Oder zumindest zugehört, geschweige denn, etwas gespendet?