WordCamp Europe 2016

Vorletztes Wochenende nahm ich zum ersten mal am WordCamp Europe teil, welches dieses Jahr im schönen Wiener Museums Quartier statt fand. 150 freiwillige Helfer, sowie viele kleine und grosse Sponsoren schufen das bisher grösste WordCamp weltweit, welches bei allen Teilnehmern einen vermutlich langanhaltenden Eindruck hinterliess.

WordCamp Europe 2016

Im Fragen & Antworten Interview mit Mitbegründer Matt Mullenweg wurde mir erneut klar, dass nur jemand, der Open Source philosophisch im Kern verstanden hat in der Lage ist, ein Ökosystem zu schaffen, welches so konzipiert ist, dass es der Community stets mehr zurück gibt, als den dahinter stehenden finanziell interessierten Teilhabern (Stakeholder) abzuwerfen. Das eine schliesst das andere nicht aus, aber die jeweiligen Prioritäten prägen eine Community und ziehen demgemäss vorwiegend auch diejenigen Leute an, die gerne der Community etwas zurück geben.

Hier das Interview und die Q&A Session mit Brian Krogsgard und Matt Mullenweg.

Dieser Artikel erschien in ausführlicherer Form zuerst im Openstream Blog.

Lieber echte Ideale als falsche Karriere

Ecplicit ContentDie Welt am Sonntag veröffentlichte heute ein augenöffnendes und sehr unterhaltsames (=explicit Content) Interview mit Sina Trinkwalder, das man nicht lesen sollte, wenn man weiterhin kurzsichtig nach dem Billigsten jagen will.

Mit 13 fing sie an, Artikel für die Zeitung zu schreiben, Comics zu zeichnen und zu fotografieren. Mit 15 zog sie von zu Hause aus und hielt sich mit Journalismus über Wasser, neben ihrem Abitur. Sie wollte nie einen Chef haben. Darum hat sie mit ihrem Mann eine eigene Werbeagentur eröffnet, aber nach 13 Jahren hat es „Klick“ gemacht.

Manomama - die Menschen

Heute ist sie Sozialunternehmerin, leitet die eigene Ökokleidermanufaktur  und gibt Arbeitslosen eine Chance. Manomama achtet nicht nur darauf, dass die Produkte am Ende der Kette „öko“ sind. Man arbeitet nach dem guten alten Motto der Köche: „Wo Du etwas Gutes hineingibst, kommt etwas Gutes heraus!“ Eine nachvollziehbare, in der Region wertgeschöpfte Produktion unter den strengsten ökologischen Massgaben ist das Ziel.

In Ihrem Buch Fairarscht: Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen berichtet sie über die blutigen Seiten des Gutmenschenbusiness.

Fairarscht

(Beitragsbild: Michael Schrenk)

Dark Necessities

I still remember listening to Dani California from the album Stadium Arcadium at considerably high volume driving to my Zürich office at Klangwerk during spring 2006, two weeks before the album’s official release on May 9.  It became the second song in history (after R.E.M.’s 1994 hit What’s the Frequency, Kenneth?) to debut at number 1 on the Billboard Modern Rock chart, where it spent fourteen straight weeks topping the chart. The single also charted at number 1 on the Mainstream Rock charts.

I also still remember how fans complained that the Red Hot Chili Peppers had deviated from their original style and became too main stream. It was obviously a different style, but they always stayed true to their roots and I loved the new album. John Frusciante’s one-minute guitar solo at the end of Dani California is an adaption of Jimi Hendrix‘ intro to Purple Haze, with the effects kept very close to the original.

Picture courtesy of redhotchilipeppers.com
Picture courtesy of redhotchilipeppers.com

The music video was directed by Tony Kaye, director of American History X, the video is a quasi-chronology of the evolution of rock music. The band performs the song on a stage, but in a variety of outfits representing important figures and movements in the history of rock, with band members having transformed to famous musicians (in some countries you might need a VPN to watch the official video below).

Today, it’s again two weeks before the official release of a new album on June 17, 2016: The Getaway. Yesterday night I listened to the official audio of The Getaway and Dark Necessities on the band’s YouTube channel for the first time, the latter of which I like most.

According to an interview with lead singer Anthony Kiedis the little girl and the three animals on the cover picture above represent the four band members, Anthony being the crow.

Red Hot Chili Peppers Holi
Picture courtesy of redhotchilipeppers.com