Kategorie: Kunst

  • Die ihren Namen tanzen

    Die ihren Namen tanzen

    Eines der gängigsten Klischees über Waldorfschüler ist das «Namen-tanzen». Jeder Buchstabe hat in der tänzerischen Bewegungskunst Rudolf Steiners eine Körperhaltung oder einen Bewegungsablauf, welche es ermöglichen, seinen Namen darzustellen. Gestern am vorletzten Schultag dieses Jahres lud die 3. Klasse der Waldorfschule Wahlwies im wunderschönen roten Saal zu einer kleinen Darbietung ein, in der allerdings keine Namen getanzt wurden, sondern der Zirkusdirektor unterlegt von live gespielter Klaviermusik Tiere in der Manege vorführte. Jede eurythmische Aufführung verwendet eine Choreografie, die in der Eurythmie oft als „Form“ bezeichnet wird. Durch die Form erscheint das musikalische oder sprachliche Kunstwerk im Raum.

    Roter Saal an der Freien Waldorfschule Wahlwies
    Roter Saal an der Freien Waldorfschule Wahlwies

    Eurythmie ist somit eine zeitgenössische Bewegungskunst. Ihre Inhalte erhält sie aus Dichtung und Musik. Der Eurythmist begleitet nicht Sprache oder Musik mit interpretierenden Bewegungen, sondern offenbart durch die Gebärde und Bewegung, die den tönenden Künsten innewohnenden Gesetzmässigkeiten und bringt diese in einen künstlerisch gestalteten Bewegungsfluss, der dem Charakter des jeweiligen Werkes entspricht.

    Man begegnet der Eurythmie aber nicht nur als Bühnenkunst (Tourneepläne), sondern auch in den Bereichen der Pädagogik, Therapie und in sozialen Berufsfeldern (Sozialeurythmie).

  • Ein Wintermärchen

    Ein Wintermärchen

    Heute führten die Schülerinnen und Schüler der Ballettschule Benas-Georgopoulos im Milchwerk in Radolfzell ein Wintermärchen auf in welchem meine Tochter einen Harlequin spielte. Der Harlekin, vom italienischen Arlecchino, ist eine der Dienerfiguren aus der Commedia dell’arte, eine Form der italienischen Volkskomödie der Renaissance (16. bis 18. Jahrhundert).

     

    Im Wintermärchen verirren sich zwei Kinder beim Schlittschuhlaufen im winterlichen Wald. Müde und erschöpft lassen sie sich nieder und erleben ein Weihnachtswunder. Engelchen kündigen die Ankunft des Weihnachtsmannes an. Feen wiegen sie in den Schlaf und bringen ihnen einen wunderschönen Traum.  In der Werkstatt des Weihnachtsmannes erleben sie die emsigen Weihnachtselfen, die an Geschenken basteln. Puppen, Zinnsoldaten, Harlequins, Clowns usw. tanzen für die Kinder bis zur Rückkehr in die Wirklichkeit.

  • All I Really Need to Know I Learned in Kindergarten

    All I Really Need to Know I Learned in Kindergarten

    by Robert Fulghum

    Most of what I really need
    To know about how to live
    And what to do and how to be
    I learned in kindergarten.
    Wisdom was not at the top
    Of the graduate school mountain,
    But there in the sandpile at Sunday school.

    These are the things I learned:

    Share everything.
    Play fair.
    Don’t hit people.
    Put things back where you found them.
    Clean up your own mess.
    Don’t take things that aren’t yours.
    Say you’re sorry when you hurt somebody.
    Wash your hands before you eat.
    Flush.
    Warm cookies and cold milk are good for you.
    Live a balanced life –
    Learn some and think some
    And draw and paint and sing and dance
    And play and work everyday some.
    Take a nap every afternoon.
    When you go out into the world,
    Watch out for traffic,
    Hold hands and stick together.
    Be aware of wonder.