Meine dezentrale private Cloud

Nachdem mein altes NAS (Network Attached Storage / externe Festplatte) vor zwei Wochen den Geist aufgab als im Nachbarhaus der Blitz einschlug, den ich sogar mit eigenen Augen beobachtet hatte und zuerst mit einem Bombeneinschlag verwechselte (kein Scherz!), habe ich mich gestern im Media Markt nach neuen NAS Geräten umgesehen.

Ich erinnerte mich dann aber an ein Gerät, welches Blockchain Technologie mit Storage verbindet und nach einer kurzen Online-Suche fand ich dann die bereits zu früherem Zeitpunkt gesehene Minebox, die ich dann auch in der kleinen Ausführung direkt beim Hersteller online bestellte, da es wohl noch eine Weile dauern wird bis das Gerät auch bei Media Markt im Regal steht. Die Lieferung erfolgt leider erst Ende September/Anfang Oktober, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Es handelt sich dabei um ein neuartiges Gerät, welches in Zusammenarbeit mit HP (Hewlett Packard) vom österreichischen Startup Minebox entwickelt wurde.

Ich werde darauf künftig Daten von meinem Laptop und Smartphone sichern, welche dann automatisch in „meiner“ dezentralen privaten Cloud gespeichert werden, d.h. die Daten sind nicht nur auf meiner Minebox, sondern auch dezentral im Sia Netzwerk kryptographisch verschlüsselt gespeichert.

Zudem werde ich meinen selbst nicht genutzten Speicherplatz an andere vermieten und erhalte dafür als Gegenleistung die Krypowährung Siacoins, welche ich in andere Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether oder Fiatwährungen wie Franken und Euro wechseln kann. Quasi ein NAS, das sich selbst amortisiert.

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Altersvorsorge mit Krypto-Währungen?

Der YouTube Kanal Versicherungen mit Kopf von Bastian Kunkel vermittelt normalerweise Versicherungswissen einfach und kompakt, damit man Versicherungen, die dahinter liegenden Verträge und die Kosten besser verstehen und einschätzen kann.

Eigentlich bin ich aber über den Podcast von Julian Hosp auf das Thema Bitcoin als Altersvorsorge gestossen. Egal ob Bitcoin, Dash, Ethereum oder andere Kryptowährungen. In der Krypto-Show erfährt man alles über das Geld der Zukunft auf einfache und klare Art.

Im Gespräch zwischen dem Podcaster und YouTuber werden die Basics von Krypto-Währungen erläutert und wie man zur Altersvorsorge eine asymmetrische Anlagestrategie verfolgen kann. Hier das gleiche Gespräch als Video:

Abschliessend die Shownotes des Podcasts als Übersicht der weiteren Themen, die zur Sprache kamen:

  • [02:51] Einleitung von Basti Kunkel
  • [09:15] „Bitcoin“: kurz und knackig, simpel und einfach erklärt
  • [11:34] Langfristiges vs. kurzfristiges Investieren
  • [15:40] Wieso du nicht nur Bitcoin allein, sondern v.a. mehrere Kryptowährungen setzen solltest
  • [19:01] Wie du deine Anlagen streuen solltest
  • [24:58] Ist Bitcoin eine Anlage? Julian sagt uns seine Meinung
  • [28:45] Wie du Abzocken erkennst
  • [34:52] Julians Erfahrung: Traut er sich eine Prognose zu machen, wo Bitcoin Ende des Jahres stehen wird?
  • [41:27] Bitcoin: eine Spekulation?
  • [47:01] Werden Kryptowährungen unsere Fiat-Währungen ersetzen
  • [50:25] Wie wird die Welt in 30 Jahren sein?
  • [55:14] Zusammenfassung & Fazit

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Mastering Ethereum

Last year in October 300 people including myself enjoyed an amazing talk by Andreas M. Antonopoulos at the Bitcoin Meetup Switzerland at Glockenhof in Zürich.

Before his main talk he publicly announced Mastering Ethereum, a book for blockchain developers (75% about smart contracts) co-authored by Ethereum co-founder Gavin Woods.

The print edition is supposed to be released in February 2018. You can also check out the current state of the book on Github. On the cover of the book will be bees, an analogy for a decentralized „organism“.

Mastering Bitcoin (Github, O’Reilly) had ants on the cover. It was the first time O’Reilly put insects on a cover. The purpose of ants was the simple idea of a superorganism that has emergent intelligence from the collaboration of very simple nodes.

On his YouTube Andreas just published an interview by Stephan Nilsson, founder of Norway Bitcoin and Blockchain Association which took place at the Kasbah Hub on April 27, 2017 in Oslo, Norway. Here’s my favorite quote from the interview and after that the video itself.

The really interesting applications, those that are truly disruptive, truly out of the norm of what we do today on the Internet, that if you try to present them to an investor or regulator or a government agent they’re horrified, that’s a good test. If what you’re trying to do horrifies investors that’s probably about just disruptive enough to be a meaningful application. And if there’s smiles all around in a conservative board of investors – guess what – it’s not disruptive.

Questions and Topics

  • 0:49 – What are better ways to spread knowledge about Bitcoin and blockchain technology to young people (15-25 years old), especially in Nordic countries?
  • 4:09 – What would you say to technicians and programmers who say „this will never scale“? Will the propose solutions work?
  • 8:16 – The interest and marketing hype in „blockchain technology“ has exploded. What are your thoughts on Hyper Ledger and the Enterprise Ethereum Alliance? Is this disruptive innovation?
  • 14:21 – Ethereum is planning to switch over from proof-of-work to a proof-of-stake (PoS) algorithm. Is PoS secure, at scale?
  • 18:49 – What is your opinion about the role and risks of patents, patent strategies, and patent trolling in the blockchain ecosystem?
  • 23:22 – Should there be a separation between money and state? What role will blockchains play in a „perfect“ economical / social order? What are the issues for democracy when government operations are decoupled from tax revenue?
  • 27:23 – Should countries create national cryptocurrencies?
  • 31:44 – What can the general population do to secure themselves in the event of an economic collapse? Is Bitcoin an exit / safe haven?
    Should investors diversify their investment portfolio?
  • 36:44 – Which centralised services in the financial sector should be decentralised? What will the impact be?
  • 40:20 – What is the role of drama and adversarial debate in the global, decentralised community?