Kategorie: Bildung

  • Freie Kommunikation in digitalen Datennetzen

    Freie Kommunikation in digitalen Datennetzen

    Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen. Frei im Sinne von öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert. Wie es funktioniert wird in diesem Video erklärt.

    Als angehender Aktivist bei Freifunk Bodensee habe ich gerade bei meinem Openstream Kollegen René Hoffmann nach Rat gefragt, da ich meinen TP-LINK kaputt geflasht habe. Alles nicht so einfach, aber man lernt viel dazu, wenn man neue Technologien ausprobiert und obwohl ich bereits im Frühjahr das erste mal von Freifunk gehört habe, habe ich mich erst letzte Woche entschlossen zwei neue Knoten am Bodensee zu eröffnen.

    René ist bereits seit 2-3 Jahren in der Weimarer Freifunk Community aktiv und hat z.B. im dortigen Flüchtlingsheim Freifunk eingerichtet. Ähnliches könnte ich mir vorstellen in Radolfzell ins Leben zu rufen.

    freifunk-bodensee-logo

    Das um die Jahrtausendwende gegründete Freifunknetz in Weimar ist neben dem in Berlin und Leipzig eines der ältesten mit aktuell ca. 120 Knoten. In der vorletzten Sendung von Freifunk Radio unterhielten sich Elektra, Andi, René und Stephan über Freifunk Erfurt und Weimarnetz. Beide Communities stellen sich vor, plaudern über Router, Firmware und Technik.

    Freifunk Bodensee trifft sich am Donnerstag in der Toolbox Bodensee in Markdorf, leider zeitgleich mit dem im Coworking Radolfzell statt findenden digitalen Donnerstag. Für das übernächste Treffen werde ich wohl auch mal nach Markdorf fahren.

    Beitragsbild: Mischpult der ersten Freifunkradio-Aufnahme im Studio der Raumfahrtagentur in Berlin.

  • Skateboarding against untouchability and gender inequality

    Skateboarding against untouchability and gender inequality

    India’s largest skateboarding park isn’t in a big city, it’s in a small village in the state of Madhya Pradesh.

    A sport which has long been identified with urban neighbourhoods across the world, is being used in a village in central India as a trigger for social change. Ulrike Reinhard – a German national – established a skate park in Janwar in February 2015, with the help of a few Indian and international skateboarding organisations.

    The region to which the village belongs is notorious for being one of the most socially and economically backward areas of the country. Untouchability, gender inequality, illiteracy, and alcoholism are rampant here. Through the voices of Ulrike and the children of the village, the film documents how the skate park is gradually changing the social fabric of the village and addressing some of its most deep rooted issues.

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  • Lieber echte Ideale als falsche Karriere

    Lieber echte Ideale als falsche Karriere

    Ecplicit ContentDie Welt am Sonntag veröffentlichte heute ein augenöffnendes und sehr unterhaltsames (=explicit Content) Interview mit Sina Trinkwalder, das man nicht lesen sollte, wenn man weiterhin kurzsichtig nach dem Billigsten jagen will.

    Mit 13 fing sie an, Artikel für die Zeitung zu schreiben, Comics zu zeichnen und zu fotografieren. Mit 15 zog sie von zu Hause aus und hielt sich mit Journalismus über Wasser, neben ihrem Abitur. Sie wollte nie einen Chef haben. Darum hat sie mit ihrem Mann eine eigene Werbeagentur eröffnet, aber nach 13 Jahren hat es «Klick» gemacht.

    Manomama - die Menschen

    Heute ist sie Sozialunternehmerin, leitet die eigene Ökokleidermanufaktur  und gibt Arbeitslosen eine Chance. Manomama achtet nicht nur darauf, dass die Produkte am Ende der Kette „öko“ sind. Man arbeitet nach dem guten alten Motto der Köche: „Wo Du etwas Gutes hineingibst, kommt etwas Gutes heraus!“ Eine nachvollziehbare, in der Region wertgeschöpfte Produktion unter den strengsten ökologischen Massgaben ist das Ziel.

    In Ihrem Buch Fairarscht: Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen berichtet sie über die blutigen Seiten des Gutmenschenbusiness.

    Fairarscht

    (Beitragsbild: Michael Schrenk)