Berg und Tal statt digital

Apropos Storytelling: der deutsch-türkische Autor und Regisseur Bora Dagtekin hat für die Deutsche Telekom einen sehr gelungenen Werbefilm gedreht.

Er studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und schloss 2006 mit einer Action-Umsetzung von Schillers Die Räuber ab.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch seinen Film Türkisch für Anfänger bekannt, der gleichzeitig auch sein Regiedebüt darstellte. 2013 schrieb er eine weitere Komödie namens Fack Ju Göhte, bei der er zum zweiten Mal Regie führte.

Fack Ju Göhte 2 Set
Das erste Bild vom „Fack ju Göhte 2“-Set

Da das Thema Storytelling und Content Marketing auch gut in unseren Firmenblog passt, habe ich dort noch etwas mehr dazu geschrieben und dabei gleich angekündigt, dass wir uns bei Openstream in nächster Zeit etwas ausführlicher mit dem Thema Storytelling und Content Marketing für KMU (kleine und mittlere Unternehmen) befassen werden. Falls das hier jemand interessieren sollte 😉

(Bilder von Elyas Barek und gene-glover.com)

Amerika im Kaffeerausch

Leider ist diese sehr interessante Dokumentation mit dem Untertitel Eine Gourmetreise zu Amerikas Kaffee-Gurus, die ich per Zufall als Wiederholung auf tagessschau24 sah, nicht mehr in der ARD Mediathek verfügbar. Sie wird aber offenbar an Neujahr nochmals wiederholt. Auf YouTube gibt es leider nur in schlechter Qualität einen kleinen Ausschnitt daraus.

Braune Brühe, die seit Stunden auf der Hitzeplatte vor sich hinbrodelt – da schüttelt es den Kaffee-Kenner. In vielen, vor allem ländlichen Gebieten Amerikas, ist das aber noch bittere Wirklichkeit. Dabei gedeiht im wilden Westen längst eine Kaffee-Kultur, die für viele zum Lebenselixier geworden ist. Bio-Bohnen, handgeröstet. Espressi, 90 Dollar die Tasse und exakt 26 Sekunden gebrüht. Coole Cafés, Kreativschmieden für Hollywood-Grössen und Gourmettempel zugleich. Und Kaffee-Bauern, die in Hawaiis Höhenlagen braunes Gold produzieren, das mehr als 100 Dollar das Pfund einbringt.

Im Zug von Chicago nach Kalifornien

In den USA gibt es tatsächlich das Phänomen des „Train Spotting“, bei dem man sich im Klappstuhl neben die Eisenbahnlinie setzt und den vorbeifahrenden Zügen winkt. Möglicherweise gibt es das Phänomen auch in Europa, wenngleich ich das ausser bei Museumsfahrten alter Dampflocks noch nirgends erlebt habe.  Zugfahren ist in den USA sehr aussergewöhnlich.

Das ARD-Fernsehteam ist mit dem „Kalifornischen Westwind“ gereist, bestaunt gemeinsam mit den Mitreisenden die spektakulären Ausblicke und Landschaftspanoramen und erzählt Geschichten von Menschen, die auf Schienen reisen oder an den Schienen leben.

Amtrak Train

Das letzte Stück bis nach San Francisco wird allerdings im Bus zurück gelegt, da es offenbar zu aufwändig gewesen wäre in der Bay Area Schienen zu verlegen. Eine sehr empfehlenswerte Dokumentation, die meine Zugreiselust in den USA geweckt hat.