Slack als Produktivitäts-Killer?

Der Medium-Artikel Slack, I’m Breaking Up with You hat innerhalb von vier Tagen 3900 Likes und 290 Kommentare geerntet. Samuel Hulick beschreibt darin auf amüsante und unterhaltsame Weise in der zweiten Person Singular seine persönliche Hassliebe zu Slack; seine Hilflosigkeit sich der Anziehungskraft der (nur scheinbar? asynchronen) Chat Plattform für längere Zeit zu entziehen. Er macht Slack für seine schlechte Produktivität verantwortlich und beschreibt den Zwang, den man sich auch von anderen sozialen Medien auferlegen lassen kann, wenn man keine Grenzen setzt.

Das WordPress Projekt ist vor (gefühlt?) ca. ein bis zwei Jahren von IRC (Internet Relay Chat) auf Slack umgestiegen, bei Openstream benutzen wir Slack seit etwas mehr als sechs Monaten, weshalb ich einige der Kritikpunkte von Samuel gut nachvollziehen kann. Dennoch halte ich Slack für eine sehr innovative Plattform und liebe vor allem die Integrationen mit anderen Plattformen wie JIRA, BitBucket, GitHub und Pingdom. Für mich ist JIRA das zentrale Dashboard meiner Firma. Die Kommunikation wird von E-Mail und Skype auf projekt- und themenbezogene Kanälen verlagert und gebündelt, welche durch diverse wertvolle Informationen angereichert werden können. Die jeweiligen Kanäle werden nur von denen gelesen, die unmittelbar damit zu tun haben und jeder entscheidet selbst, wieviele Kanäle er abonniert. Von den aktuell 64 Kanälen bei Openstream sehe ich nur einige wenige in meiner Kanalliste und antworte teilweise in Echtzeit, teilweise zeitverzögert (asynchron). In einem verteilten Team wie Openstream eine optimale Lösung, wenngleich wir natürlich auch weiterhin manchmal Skype Telkos abhalten oder normal telefonieren. Dass alles automatisch archiviert wird ist ein grosser Vorteil gegenüber dem in die Jahre gekommenen IRC, wenngleich die kostenlose Slack Version „nur“ 10’000 Nachrichten archiviert.

Ich bin weiterhin entschlossen einen Grossteil der internen Firmenkommunikation auf Slack zu verlagern und die Anzahl von E-Mails dadurch zu reduzieren, sowie die Produktivität und Effizient im Team zu steigern. Wird sind noch nicht ganz da, aber ich habe das Gefühl es geht in die richtige Richtung.

Über Slack

In den Worten des Erfinders

Slack brings all your communication together in one place. It’s real-time messaging, archiving and search for modern teams.

In den Worten Wikipedias

Slack ist ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen. Er erlaubt Nachrichten mit Einzelpersonen auszutauschen oder in einer Gruppe zu chatten sowie gemeinsam Dokumente zu bearbeiten. Andere Online-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder GitHub lassen sich in Slack integrieren. Zusätzlich zur Webanwendung gibt es Clients für die Betriebssysteme Windows, OS X, Google Chrome OS, Android und iOS. Nach Unternehmensangaben nutzen inzwischen täglich 750.000 Arbeitsgruppen Slack.

Overlapping Mini Careers

The full time job as we’ve known it is dying and it’s being replaced by overlapping mini-careers that people are doing through online platforms.

In Episode Twenty of the Slack Variety Pack we hear from a man in the process of shedding his full-time security blanket and a woman who’s mastered the side-hustle juggle. Would you rather have one full-time job or a slew of freelance gigs?

Many people might still feel more comfortable in a typical full-time job, but having quit the traditional 9 to 5 workday myself in 2004, I’m definitely in favour of the idea of overlapping mini-careers instead. In the long run this is actually more secure and will not become as boring as one single job will after a couple of years.

Slack Variety Pack is a podcast about work, life, and everything in between. In every episode it guarantees a glorious mix of stories on innovative ideas, modern culture, and people who have found their purpose.

Google’s Proposal for North Bayshore

In this video Google vice president of real estate Dave Radcliffe and architects Thomas Heatherwick and Bjarke Ingels discuss the proposed master plan for their new campus in Mountain View, California. With this proposal, the focus is on creating space for people, nature and ideas to thrive. Pretty impressive stuff.

Bjarke Ingels in the picture above is a Danish architect based in New York City. Hoping to become a cartoonist, he began to study architecture in 1993 as he thought it would help him to improve his drawing skills.

Thomas Heatherwick was born in London. Since the late 1990s he has emerged as one of Britain’s most gifted and imaginative designers. His innovative approach to design has earned him a reputation as an „ideas engine“, probably one of the reasons why Google selected him for the proposal.

Thomas Heatherwick
Thomas Heatherwick (photo courtesy of olivierhess.com)