Die Burn-Out-Erziehung

Lehrreiche Passage aus dem Artikel „Burn-Out Erziehung“ des Magazin erziehungskunst – Waldorfpädagogik heute:

Die Kunst, sich gesund zu langweilen, wird verlernt, so wie es die Eltern verlernen, Langeweile bei Kindern zu ertragen. Sie denken sofort, dass sie etwas falsch gemacht haben.

„Sich langweilen“ bedeutet aber: einige Augenblicke lang nicht zu wissen, was man mit seiner Zeit anfangen will, und daraufhin aus sich selbst heraus, aus der eigenen Phantasie und den eigenen kreativen Quellen eine Beschäftigung zu finden.

Meine beiden Söhne mit dem Taschenmesser
Meine beiden Söhne mit dem Taschenmesser

1 thought on “Die Burn-Out-Erziehung”

  1. Ohne Langeweile keine Kreativität ! Ohne Sitzfleisch keine Geduld ! … Ich erinner mich noch gut daran das mein Großvater öfter mal gesagt hat, jetzt Sitz doch mal Ruhig, dir läuft ja nichts davon. Dann bekamm ich ein Blatt Papier und durfte rumkrizzeln, … das hat sich bei mir so fest verankert das ich eigentlich immer zeichne oder etwas aus eigener Intuition heraus mache. … Schade das das heute sich meist anders verhält. Kaum wird ein Kind quängelig bekommt es anstatt nem Papier + Stift; einfach irgendetwas vorproduziertes/vorgekautes hingeklatscht … eigener Erfindergeist welcher Neugierde und Vieles andere Beeinhaltet, wird so gut in die Einheitssuppe der Masse eingebracht. Die Welt sollte von einem Kind spielerisch verstanden werden, … wenn das spiel das falsche ist, … wird auch das falsche gelernt; leider; … wer sein kind erfinderisch erziehen will sollte intuitiv auf die gerade vom kind gestellten fragen ohne worte antworten können. Sprache wird oft überbewertet, da das was schlecht ist wie z.b. schmerz ja empfindungen sind. und wer fahrad fahren lernt, fällt auch mal aufs knie, und hat dann einige tage noch nachgedanken ob bewußt oder unbewußt. alles ist ein fluß, lassts fließen leute. grüße

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