Meine dezentrale private Cloud

Nachdem mein altes NAS (Network Attached Storage / externe Festplatte) vor zwei Wochen den Geist aufgab als im Nachbarhaus der Blitz einschlug, den ich sogar mit eigenen Augen beobachtet hatte und zuerst mit einem Bombeneinschlag verwechselte (kein Scherz!), habe ich mich gestern im Media Markt nach neuen NAS Geräten umgesehen.

Ich erinnerte mich dann aber an ein Gerät, welches Blockchain Technologie mit Storage verbindet und nach einer kurzen Online-Suche fand ich dann die bereits zu früherem Zeitpunkt gesehene Minebox, die ich dann auch in der kleinen Ausführung direkt beim Hersteller online bestellte, da es wohl noch eine Weile dauern wird bis das Gerät auch bei Media Markt im Regal steht. Die Lieferung erfolgt leider erst Ende September/Anfang Oktober, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Es handelt sich dabei um ein neuartiges Gerät, welches in Zusammenarbeit mit HP (Hewlett Packard) vom österreichischen Startup Minebox entwickelt wurde.

Ich werde darauf künftig Daten von meinem Laptop und Smartphone sichern, welche dann automatisch in „meiner“ dezentralen privaten Cloud gespeichert werden, d.h. die Daten sind nicht nur auf meiner Minebox, sondern auch dezentral im Sia Netzwerk kryptographisch verschlüsselt gespeichert.

Zudem werde ich meinen selbst nicht genutzten Speicherplatz an andere vermieten und erhalte dafür als Gegenleistung die Krypowährung Siacoins, welche ich in andere Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether oder Fiatwährungen wie Franken und Euro wechseln kann. Quasi ein NAS, das sich selbst amortisiert.

(Beitragsbild von Pexels)

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